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Unterschiede zur Stereofonie

Distanzwahrnehmung und Auflösung des "sweet spots"

Bild - Stereophonie

In stereofonen Schallfeldern (links) kommt es zu Inteferenzen, die Folgen für die Wahrnehmung der Phantomschallquelle hat. Dagegen wird bei der Wellenfeldsynthese (rechts) das Schallfeld weitgehend originalgetreu reproduziert. Oben ist das originale Schallfeld abgebildet.


Sweet Spot

Sweet Spot

Bei der klassischen Stereofonie gibt es einen, meist recht kleinen, Bereich, der ein optimales Hörerlebnis bietet. Außerhalb der dargestellen Mittelachse kommt es zu einer Fehllokalisation der Phantomschallquelle. Innerhalb der Stereohörflache bleibt dieser Lokalisationsfehler vertretbar klein.

Dagegen kann man sich im kompletten Bereich des durch Wellenfeldsynthese generierten Schallfeldes frei bewegen, ohne dass sich dabei der Ort der virtuellen Schallquelle verschiebt. In Analogie zur Holografie wird hier auch von "Holofonie" gesprochen.


Phantom- oder virtuelle Quelle

Phantom- oder virtuelle Quelle

Eine Distanzwahrnehmung ist bei der klassischen Stereofonie durch Veränderung von Pegeln und Laufzeiten und vor allem durch Verhallung erreichbar. Bei verfügbaren Mehrkanalsysteme (5.1, Orthofonie) ist eine Distanzwahrnehmung schon gut möglich, wird jedoch meist als weniger authentisch empfunden.

Dagegen kann bei der Wellenfeldsynthese selbst eine trockene Phantomschallquelle an einem konkreten Ort wahrgenommen werden. Allerdings sind die hier dargestellten konvexen Wellen (rechtes Bild) nicht reproduziertbar. Dort wo konkave Schallwellen reproduziert werden, ist jedoch eine Schallortung auch vor dem Boxen-Array möglich.




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