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Das Huygensche Prinzip

von einzelnen Kugelwellen zu Wellenfronten

Bild - Huygensches Prinzip

Eine Schallquelle S, als sogenannte „primäre Quelle“, strahlt kugelförmige Wellenfronten ab. Nach dem Huygens´schen Prinzip kann der Schwingungszustand in einem beliebigen Punkt P durch Überlagerung aller beteiligten „sekundären Quellen“ auf der Fläche O, welche ebenso Kugelwellen ausstrahlen, bestimmt werden. Im Anwendungsfall ersetzt man auf der Fläche O die Punktquellen durch Lautsprecher.


Definition

aus: Geiger, H., Scheel, K.: Handbuch der Physik, Band VIII. Verlag von Julius Springer, Berlin (1926)

„Wenn von einem Punkt S eines homogen isotropen Mediums eine Kugelwelle ausgeht, so kann man sich den Vorgang der Wellenfortpflanzung im einzelnen so vorstellen, dass ein durch äußere Kräfte in Schwingungen versetztes Teilchen diese seine Bewegung auf seine Nachbarteilchen überträgt. Dieser Vorgang setzt sich dann nach allen Seiten symmetrisch fort und gibt so Anlass zur Entstehung einer Kugelwelle. Ebenso gut könnte man nun auch jedes andere Teilchen, welches durch Auftreffen einer Wellenerregung in Schwingungen versetzt wird, als Zentrum einer Kugelwelle auffassen. ...“

Beispiel

programmiert von Walter Fendt

Das Java-Applet zeigt, wie die Welleneigenschaften Reflexion und Brechnung bei einem Übergang in ein neues Medium durch das Huygensche Prinzip beschrieben werden können




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