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Geschichtewissenschaftliche Wurzeln der Wellenfeld-Synthese 1680 - Huygensches PrinzipDer Holländische Naturwissenschaftler Christian Huygens (1629 - 1695) erdachte um etwa 1680 das nach ihm benannte Huygensche Prinzip. Es besagt, dass jedes Teilchen einer Wellenfront selbst wieder Ausgangspunkt einer Kugelwelle ist und die Summe dieser Kugelwellen wieder eine neue Wellenfront bildet. Aus diesem Prinzip entwickelte er die Wellentheorie des Lichtes. 1953 - Snows ideale StereofonieIn seinem Aufsatz "Basic Priniciples of Stereophonic Sound" von 1953 beschreibt William B. Snow wie eine sehr große Anzahl von kleinen Mikrofonen und korrespondierenden Lautsprechern eine perfekte Reproduktion des originalen Schallfeldes ergeben könnte. Diese Idee wird dann auf die praktisch realisierbare Mehrkanal-Stereofonie reduziert. 1988 - Berkhouts Holografische WellenfeldtheorieDer Geophysiker Augustinus Johannes Berkhout (geb. 1940) legte mit seinem Aufsatz "A holographic approach to a accoustical control" im Mai 1988 die theoretische Grundlage für die Realisierung von Wellenfeldsynthese. Darin zeigt er, wie mit dem Kirchhoff-Helmholtz Integral die korrekten Parameter für die Ansteuerung der einzelnen Boxen errechnet werden können.
2001 - CARROUSODas EU-Projekt CARROUSO (creating, assessing and rendering in real-time of high quality audio-visual enviroments in MPEG-4 context) ist eine Zusammenarbeit verschiedener Forschungsinstitute (IRCAM, IRT, Fraunhofer), Universitäten (TU Delft, Uni Erlangen, AU Thessaloniki, ISL Lausanne) und Audio-Entwickler (Studer, France Telekom, Thales) aus der Industrie. Ziel der Forschungsarbeit ist es, Grundlagen für Anwendungen und Produkte des professionellen Produktions- und Konsumentenmarkt zu entwickeln, die 3D-Audio-Video-Interaktion des Nutzers ermöglichen sollen. Im Rahmen dieses Projektes wurden unter anderem Untersuchungen zur Wahrnehmung virtueller WFS-Schallquellen durchgeführt. mehr über Wahrnehmungsuntersuchungen |
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